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asana – Körperhaltungen im Yoga

Die Digitalisierung bestimmt zunehmend unseren Alltag. Googelt man den Begriff asana, so gibt es auf den ersten Rängen diverse Links zu einem Programm namens asana, das im Rahmen des Projektmanagements verwendet wird. Davon lassen wir uns nicht beirren, wir wollen Dir im folgenden Blog-Beitrag einen Überblick zu den wichtigsten Aspekten und zu den Wurzeln von asana, den Körperübungen im Yoga, geben … über das, was asana wirklich ist … abseits von digitalen Anwendungen.

Ursprünge der asanas – es begann im Sitzen

Die Körperübungen oder Haltungen der Yogapraxis, im Sanskrit asana, werden im modernen Yoga häufig gleichgesetzt mit Yoga an sich. Sirsasana, der Kopfstand, wird teils als elementarer Bestandteil einer jeden Yogapraxis angesehen. Das Wort asana bedeutet so viel wie „Haltung“, die Wortwurzel as kann mit „sitzen“ oder „bleiben“ übersetzt werden. Die ältesten Darstellungen einer sitzenden asana-Praxis sind fast 5.000 Jahre alt und stammen aus dem Indus-Tal im heutigen Pakistan. Auf einem Siegel ist eine Person in mulabhandhasana zu sehen, in dem die Fersen nach vorne ausgerichtet sind und die übende Person auf den Füßen sitzt. Gleichzeitig werden alle drei bandhas eingenommen.

asana als Bestandteil des achtgliedrigen Yogaweges

Ursprünglich diente die asana-Praxis kombiniert mit pranayama dazu, auf den Meditationssitz vorzubereiten. In Patanjalis Yogasutra werden dementsprechend wenige Angaben zum Üben von asanas gemacht, es wird jedoch eine zentrale Aussage über die gewünschte Qualität eines asanas gegeben: sthira-sukham asanam. Dieses sutra bedeutet „Die ideale Haltung ist stabil und leicht zugleich.“ Daneben taucht asana als drittes Glied im achtgliedrigen Pfad des Übungsweges auf, vor dem vierten Glied pranayama.

Individuelle Übungspraxis – es geht auch ohne Kopfstand

Über die Jahrtausende hinweg bis heute wurden zahlreiche asanas entwickelt – von einer statischen Sitzhaltung hin zu dynamisch ausgeführten Bewegungen. Patanjalis Aussage über die Qualität der Yogahaltungen gilt universell für jedes einzelne asana. Krishnamacharya soll gesagt haben, es gebe so viele asanas wie es Menschen gibt. In jedem Fall steht uns heute als Yogaübende eine große Auswahl zu Verfügung, die gerade in der ganzheitlichen Yogatradition nach Krishnamacharya / Desikachar / Sriram, durch eine große Zahl von Variationen individuell angepasst werden kann – die Form folgt der Funktion.

Erfahre die Wirkung der asanas

Noch lange ließe sich über asanas schreiben, bereits eine Übersicht gängiger asanas würde den Rahmen dieses Blog-Beitrages sprengen. Doch im Yoga geht es stets um Erfahrungen. Eigene Erfahrungen in der Yogapraxis auf der Matte, egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene, bietet Dir yogasaram im Gruppenunterricht, im Einzelunterricht und für alle, die auch theoretisch noch mehr über asanas erfahren möchte, im Rahmen der Yogalehrausbildung. Erfahre was sthira-sukham asanam für dich bedeutet.

Melanie Klingler, Gelnhausen, 21.03.2022.

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